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Schnarchen: Tipps für mehr Ruhe im Bett

Es ist eine der häufigsten Ursachen für nächtliche Unruhe im (Ehe-)Bett: das Schnarchen. Sowohl der Betroffene selbst als auch der Partner oder die Partnerin wünschen sich nichts sehnlicher als endlich mal wieder ungestört durchschlafen zu können. Aus diesem Grunde ist ein stetig wachsender Markt mit Anti-Schnarch-Produkten entstanden, deren Wirksamkeit jedoch häufig einem 6er im Lotto gleicht. Was hilft nun aber tatsächlich gegen das unfreiwillige Nachtkonzert?

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Schnarchen ist ein weitverbreitetes Phänomen. Fast jeder dritte Erwachsene ist davon betroffen. Meistens sind es Männer, mit zunehmendem Alter leiden jedoch auch immer mehr Frauen daran. Dabei gleicht der Lautstärkepegel mitunter dem eines vorbeifahrenden LKW. Kein Wunder also, dass der Anti-Schnarch-Markt boomt.
 
Was genau passiert eigentlich, wenn man schnarcht? Im Schlaf erschlafft die Rachenmuskulatur, so dass Gaumensegel und Rachenzäpfchen bei jedem Atemzug flattern. Und genau dadurch entstehen die Schnarchgeräusche. Beim einfachen (primären) Schnarchen verursachen verengte Atemwege das Schnarchgeräusch. Das Schlafapnoe-Syndrom geht mit zusätzlichen Atemaussetzern einher. 

Was kann man gegen das Schnarchen tun?

Nun aber zum interessanten Teil: Was hilft tatsächlich gegen die nächtliche Ruhestörung im Bett? Zunächst muss man wissen, dass es einige Dinge gibt, die das Schnarchen noch verstärken. Beseitigt man diese, hat man schon viel gewonnen. 

Dazu gehören:

1. Alkoholkonsum: Mindestens zwei Stunden vor dem Zubettgehen sollte man keinen Alkohol mehr trinken.
2. Medikamente wie Schlafmittel oder Antihistaminika: Diese sollte man nach Möglichkeit besser meiden.
3. Schlafen in Rückenlage: Hierbei sinkt der Zungengrund nach hinten, weshalb man erst recht schnarcht.
4. Übergewicht: Die einzige Devise bei dieser Ursache lautet – Abnehmen! Der Verlust des Gewichtes reduziert nicht nur das Schnarchen, sondern ist auch für andere gesundheitliche Bereiche mehr als förderlich.

Daneben gibt es einige Behandlungsmöglichkeiten mit medizinischen Hilfsmitteln. Eine davon ist das sogenannte intraorale Schnarch-Therapie-Gerät. Dabei handelt es sich um eine Zahnschiene. Vom Zahnarzt wird die Aufbissschiene für den Ober- und Unterkiefer individuell angepasst. Sie sorgt dafür, dass die Atemwege offen bleiben. Der Unterkiefer wird leicht nach vorne geschoben, wodurch sich Zunge und Gaumen verlagern. In vielen Fällen reicht das schon aus, um das Schnarchen stark einzuschränken.

Wann sollte man zum Arzt?

Wird vermutet, dass man zusätzlich zum Schnarchen auch unter Atemaussetzern leidet, sollte unbedingt abgeklärt werden, ob es sich um eine Schlafapnoe handelt. Das passiert in der Regel während einer Nacht im Schlaflabor. 

Auch hier gibt es diverse Behandlungsmöglichkeiten, beispielsweise mit einer Überdruckmaske. Sie schafft Abhilfe durch Beatmung während der Nacht. Die Maske verhindert das Zusammenfallen der Muskulatur im Rachenraum und wirkt dadurch sowohl gegen das Schnarchen als auch gegen Atemaussetzer. Das Tragen der Überdruckmaske ist gewöhnungsbedürftig, aber effektiv.

Trompeten statt Schnarchen 

Noch ein Extra-Tipp für musikalische Schnarcher: Lernen Sie ein Blasinstrument! Kein Scherz! Beim Spielen von Trompete & Co. werden gleichzeitig Rachen- und Gaumenmuskulatur trainiert und dadurch das Schnarchen vermindert.

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